Auch Asienreisende profitieren von der Stärke der europäischen Währung. Das kann sich bald ändern. Ein Grund dafür ist, dass die Flugpreise durch die hohen Treibstoffkosten steigen und so den Euro-Effekt mindern. Und zweitens sind in vielen Urlaubsgebieten die Hotels so gut gefüllt, dass die Preise anziehen. Mit rund zehn Prozent höheren Hotelpreisen rechnen die Einkäufer der großen Touristikunternehmen in der Karibik, in Namibia und in Südostasien. Bis zu 30 Prozent mehr wollen bereits jetzt die Hoteliers in Südamerika, besonders in Brasilien und Chile. Billiger wird es aber auch in einigen Zielen. Für Kenia und Sri Lanka gibt es einen Krisenabschlag. Und in den USA brechen durch die Kreditkrise jede Menge Inlandstouristen weg, was zu sinkenden Unterkunftspreisen in den Skigebieten, in Florida, Kalifornien und auf Hawaii führt.
rk/srt
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