München: Bruno lebt – jetzt im Museum

Bruno lebt! Der junge Braunbär, der im Sommer 2006 mehrere Wochen lang durch die bayerischen Alpen geisterte und schließlich am Spitzingsee abgeschossen wurde, ist gerade im Münchner Museum "Mensch und Natur" wieder auferstanden – diesmal allerdings ausgestopft.

Wochenlang hatte das aus einem italienischen Nationalpark ausgebüchste Tier die Schlagzeilen beherrscht. Nach 1400 Arbeitsstunden beim Präparator sieht er nun aus, als wäre er gerade eben beim Ausräumen eines Bienenkastens ertappt worden. Mit Honigwaben am Maul und Bienenwaben unter der Tatze. Die täuschend echt nachgestellte Szene hatte sich damals tatsächlich auf einem Imkerhof bei Kochel am See ereignet. Nun ist die Vitrine mit der Bärenszene Hauptattraktion des Museums, das im Nordflügel des Nymphenburger Schlosses untergebracht ist. Auch sonst wird dort Naturkunde in vielerlei Weise spielerisch aufbereitet. Wie entstanden unsere Planeten? Wie sind Minerale aufgebaut? Und wie funktioniert der menschliche Körper? Geschickt geht der Publikumsmagnet unter den Münchner Museen solche Fragen mit interaktiven Modellen und audiovisuellen Lernprogrammen an. Weitere Informationen: Museum Mensch und Natur, Schloss Nymphenburg, Nordflügel, Maria-Ward-Str. 1b, musmn.de.

hwr/srt

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