Montenegro: Informationen über Europas jüngstes Kind

In Frankfurt hat Montenegro ein Touristikbüro eröffnet, das das "Land der wilden Schönheit" bekannter machen soll und Reisende dorthin locken will. Die Voraussetzungen dafür sind nicht schlecht.

Denn in dem kleinen Adria-Land südlich von Kroatien gibt es viel zu entdecken. Zum Beispiel das Städtchen Budva, das zwischen meterdicken Mauern aus dem Mittelalter auf einer Halbinsel thront und ein Nachtleben wie St. Tropez oder Monaco besitzt. Oder verwunschene Klosterinseln und Europas tiefste Schlucht, die der Tarafluss bis zu 1300 Meter tief ins Durmitorgebirge gegraben hat. Auch der einzige echte Fjord des Mittelmeers liegt in Montenegro. Von schroffen Felswänden umschlossen, verengt sich die Bucht von Kotor erst zu einem nur 200 Meter breiten Isthmus, der Verige, um sich danach zur inneren Bucht zu öffnen. Wo die Bucht schon zu Ende scheint, folgt ihr Höhepunkt: das venezianisch geprägte Unesco-Welterbestädtchen Kotor. Und zum Erholen geht es an den zwölf Kilometer langen Großen Strand von Ulcinj, den alle nur Copacabana nennen. Weitere Informationen: montenegro.travel.

rk/srt

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