Los geht es am Plac Zbawiciela, den Sie am besten mit der Metro (Haltestelle Politechnika) erreichen. Viele Straßenbahnlinien überqueren den relativ kleinen Platz, dessen Charme sich erst auf den zweiten Blick erschließt. Schlendern Sie am besten die ul. Marszałkowska entlang in Richtung Zentrum. Rechts und links dominieren breite Arkaden mit großen Torbögen, während der Blick schon nach wenigen Schritten auf den mächtigen Plac Konstytucji fällt. Die schnurgerade und nach Art stalinistischer Prachtstraßen extrabreit ausgewalzte ul. Marszałkowska führt aus dem Stadtmittelpunkt direkt auf diesen Platz zu - hier konnten die 1.-Mai-Paraden und andere Demonstrationen kommunistischer Macht abgehalten werden. Die Gebäude rund um den Platz und entlang der Straße atmen noch immer den Geist dieser Zeit: Reliefs von Arbeitern, mit Werkzeugen bewaffnet wie für einen Kampf, schmücken die Fassaden der sandsteinfarbenen, monumentalen Blöcke. Schreiten Sie auf dieser Paradestraße voran bis zum etwa einen halben Kilometer entfernten eigentlichen Stadtzentrum, dem Rondo Dmowskiego. Unterqueren Sie diesen großen Kreisverkehr diagonal, sodass Sie beim Hinausgehen direkt auf den Kulturpalast (Pałac Kultury i Nauki) zugehen. Dieses Wahrzeichen der Stadt können Sie nun nach rechts um 270 Grad umrunden, vorbei am Haupteingang. Werfen Sie einen Blick in das Gebäude, lohnend ist auch ein Kurzausflug hinauf in den 30. Stock. Von der zweithöchsten Aussichtsplattform Warschaus schweift der Blick weit über diese Stadt der Kontraste.
Wieder zurück auf der Marszałkowska-Straße taucht vor Ihnen der schmucklose Hauptbahnhof auf und direkt rechts neben ihm die neueste Kreation des modernen Warschaus: Złote Tarasy (Goldene Terrassen) - eine Mischung aus Einkaufs- und Unterhaltungszentrum, gleich zu erkennen an ihrer markanten Wellenarchitektur. Die Route führt nun rechts die Straße Emilii Plater entlang. Hier folgt ein Hochhaus dem nächsten. Etwa das Hotel Intercontinental mit dem riesigen Loch in der Fassade, damit die Vögel durchfliegen können, wie die Warschauer spotten. Direkt dahinter das Warsaw Financial Center mit seiner Glasfassade, an der oft Fensterputzer bei ihrem Job in schwindelerregender Höhe zu bewundern sind. Es geht weiter links in die ul. Świętokrzyska. Sogleich folgt das funkelnagelneue Rondo 1 - ein futuristisches Bauwerk voller Licht und Glas. Das Rondo 1 liegt direkt am Kreisverkehr Rondo ONZ. Rechts führt die Al. Jana Pawła II stadtauswärts. Gleich dahinter erhebt sich ein weiterer Büroturm, dessen Markenzeichen ein spektakulärer, schräg durch die Fassade gezogener Fahrstuhl ist. Wer es konventioneller mag, geht die Straße weiter hoch bis zum Nobelbau des Hotels Westin Grand mit seinem Panoramalift. Dabei fällt der Blick auf einen braunen Wolkenkratzer: das Warsaw Trade Center, Pionier der Skyscraper in Warschau und bis heute eines der höchsten Gebäude der Stadt. Sie sind nun an der Kreuzung der Straßen Jana Pawła II und Królewska angelangt und können rechts abbiegen, vorbei am Hotel Radisson, bis Sie die ul. Marszałkowska wieder erreichen.
Tanguera (Baden-Baden)
25.02.09
Eine spannende Handlung erzählt das Schicksal der jungen Immigrantin Giselle, die zu Beginn des ...
» Mehr
Rosenstolz (Braunschweig)
22.01.09
Der altbekannte Zyklus "neues Album / ausgiebige Tour" ist gerade abgeschlossen, oder besser, er ...
» Mehr
Oktoberfest 2009 (München)
19.09.09
"O`zapft is". Wenn der Münchner Oberbürgermeister mit diesen Worten das erste Bierfass anzapft, ...
» Mehr
![]() |
Sie teilen sich das klare Licht des Nordens, die Traumlage am Wasser und dieses ganz besondere trendige Vibrieren: Oslo, Stockholm und Kopenhagen. Nehmen Sie’s skandinavisch locker und besuchen Sie die Königinnen des Nordens.
» Skandinavien entdecken
» Stockholm: Nordischer Lichtblick
» Oslo: Platz zum Atmen
» Kopenhagen: Deine blauen Augen
Marco Polo Reiseführer Polen
» Jetzt bestellen bei buecher.de
Marco Polo Reiseführer Warschau
» Jetzt bestellen bei buecher.de
» MARCO POLO Regionalkarte Polen Nordwest
» MARCO POLO Regionalkarte Polen Nordost