Rembrandt van Rijn (1606 bis 1669) gehört zweifelsfrei zu den berühmtesten Amsterdamern aller Zeiten. Den Großteil seines Lebens verbrachte der in Leiden geborene Maler in der Grachtenstadt - unter nicht immer glücklichen Umständen. Nicht nur seine Lebensgefährtinnen, auch seine Finanzlage wechselte ständig. 1639 kaufte er dieses Haus im damaligen Judenviertel. Finanznot zwang ihn 1660, das Haus wieder zu verkaufen und in eine Mietwohnung umzuziehen.
1908 wurde das Haus in der Jodenbreestraat restauriert und in ein Museum umgewandelt. 1999 erweiterte man es um einen Anbau. Der neue Teil des Rembrandthuis beherbergt die weltweit größte Sammlung von Radierungen, Kupferstichen und Zeichnungen des Künstlers. Der Altbau wurde dagegen so hergerichtet, wie er zu Rembrandts Zeiten ausgesehen haben mag, inklusive Atelier. Mo-Sa 10-17, So 11-17 Uhr, Eintritt 7,50 Euro (MK), Jodenbreestraat 4-6, www.rembrandthuis.nl, Tram: 9, 14 (Mr. Visserplein), Metro: Waterlooplein
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