Die antike Stadt und besonders ihre Tempelbezirke verstecken sich in Mandel- und Ölbaumhainen, die wohl bestellt sind. Am gewöhnlichen Zugang über die Staatsstraße 118, auf der auch die Stadtbusse verkehren, beginnen Sie Ihren Spaziergang in der Mitte des Plateaus.
Nach links steigt der Weg zu den zusammengebrochenen Steinmassen des Herakles-Tempels hinauf, von dem noch acht Säulen stehen. In der Villa Aurea ist ein kleines Museum untergebracht. Anschließend haben Sie einen freien Blick auf den Concordia-Tempel aus dem 5. Jh. v. Chr., der durch seine ausgewogenen Formen gefangen nimmt. Seinen hervorragenden Erhaltungszustand verdankt er der Umwandlung in eine christliche Kirche im 6. Jh. Den folgenden Weg zum Tempel der Juno mit seinen zur Hälfte noch stehenden Säulen am höchsten Punkt des alten Akragas können Sie direkt am Steilabfall entlangspazieren. Unterhalb sehen Sie das Grabdenkmal des Theron und können die Bedrohung des Tempelbezirks durch Erdrutsche an seinen Rändern notieren.
Zum Parkplatz zurückgekehrt, treten Sie nach rechts in die tiefer gelegene archäologische Zone ein. Der Tempel des Olympischen Zeus ist ein Haufen riesiger Steinblöcke und Säulentrommeln. Der durch ein Erdbeben zerstörte Tempel wurde nach dem Sieg über die Karthager bei Himera 480 v. Chr. begonnen und war mit 112 m Länge und 58 m Breite einer der größten antiken Tempel überhaupt. Die geschlossenen Außenwände wurden von Halbsäulen und gigantischen Trägerfiguren gegliedert. Am äußersten Rand der tiefer liegenden Ebene mit Resten eines heiligen Bezirks befinden sich das Heiligtum der Erdgottheiten (Tempio delle divinità chtonie) mit Opfergruben und der Tempel von Castor und Pollux. 8.30-19 Uhr, Eintritt 4,50 Euro, mit Museum 6 Euro
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