Die Bademöglichkeiten in den Seen sind oft unglaublich schön. Doch Achtung: Sauberes Seewasser kann nicht überall gewährleistet werden. Im Tessin wurden in den letzten Jahrzehnten enorme Anstrengungen unternommen. Selbst der Luganer See mit seinem geringen Wasseraustausch hat sich erholt. In Italien lässt die Wasserqualität an vielen Orten zu wünschen übrig. Am touristischen Westufer des Comer Sees (ausgenommen Domaso) sind die sauberen Badeplätze dünn gesät. Informationen im lokalen Verkehrsbüro oder bei der Azienda Sanitaria Locale (Tel. 031 37 01 11). An den italienischen Ufern des Lago Maggiore wurde einiges getan, doch der Rückstand ist groß. Die Zugänglichkeit der Uferpartien ist an vielen Stellen durch Privatbesitz eingeschränkt. Lauschige Badeplätze gibt es aber trotzdem, etwa am linken Ufer des Lago Maggiore und im Gambarogno. Das verlockende Baden in den kristallklaren Flüssen der Locarneser Täler ist dank einer 1999 eingeleiteten Informationskampagne nicht mehr so gefährlich.
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