Wunder gibt es, aber die dauern in Rom etwas länger: Nach siebzehnjähriger Restaurierung wurde das barocke Lustschlösschen des Kardinals Scipione Borghese, der nicht nur ein Förderer des jungen Gianlorenzo Bernini, sondern einer der größten Kunstmäzene der Welt war, wieder eröffnet. Im Erdgeschoss sehen Sie Berninis Skulpturen »Daphne und Apoll«, »David«, der »Raub der Proserpina« und die strahlende Nacktheit der »Paolina Borghese«, Schwester Napoleons, von Antonio Canova. Im ersten Stock hängt die berühmte Gemäldesammlung des Kardinals, darunter Werke von Lucas Cranach d. Ä., Tizian, Paul Veronese, Raffael, Peter Paul Rubens und Caravaggio. Di-So 9-19 Uhr, nur mit Vorbestellung (ital. und engl.) Tel. 06 32 81 01, Fax 06 32 65 13 29, Eintritt 6,50 Euro plus 12 Euro Buchungsgebühr, Piazza Scipione Borghese 5, www.galleriaborghese.it, Bus 52, 53, 116, 490, 495
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