Künstlerische Höhepunkte des Baptisteriums, der 1059 geweihten, achteckigen Taufkirche, sind die bronzenen Eingangsportale. Mit dem Bau des gewaltigen Doms begann man 1296, die 25 000 t schwere Kuppel setzte 1420-1434 Filippo Brunelleschi auf, Wegbereiter der Renaissanceformsprache. Im Dommuseum u. a. eine Pietà von Michelangelo. Kuppel und Kirchturm (von Giotto erbaut) kann man erklimmen. Baptisterium Mo bis Sa 12-19, So 8.30-14 Uhr; Dom Mo-Mi und Fr 10-17, Do 10 bis 15.30, Sa 10-16.45, So 13.30 bis 16.45 Uhr; Kuppel Mo-Fr 8.30-19, Sa 8.30-17.40 Uhr; Campanile tgl. 8.30-19.30 Uhr; Museo dell'Opera del Duomo Mo-Sa 9-19.30, So 9 bis 13.40 Uhr
Von den vielen kostbaren Florentiner Kirchen seien hier erwähnt: die großartige Santa Croce (14. Jh.), Grabstätte von Michelangelo, Galileo Galilei und Niccolò Machiavelli, mit Wandmalereien von Giotto; San Lorenzo, Hauskapelle der Medici mit ihren von Michelangelo gestalteten Grabmälern; das hoch über der Stadt gelegene romanische Juwel San Miniato al Monte mit der im typisch Florentiner Inkrustationsstil belegten Fassade (dunkelgrüne und weiße Marmorstreifen); Santa Maria del Carmine und die von Masaccio ausgemalte Brancacci-Kapelle, Meisterwerk der frühen Renaissancemalerei; schließlich die gotische Santa Maria Novella, zu deren Ausstattung Ghirlandaio, Masaccio, Brunelleschi, Giotto und Paolo Uccello beigetragen haben.
Im gigantischen Palast auf der linken Arnoseite befinden sich wertvolle Museen wie die Galleria Palatina (Di-So 8.15-18.50 Uhr). Erholen kann man sich im weitläufigen barocken Giardino di Boboli (Eintritt, tgl. 8.15 Uhr-Sonnenuntergang, 1. und letzter Mo im Monat geschl.).
Seit 700 Jahren Zentrum der Florentiner Politik. Fassaden aus vielen Epochen wie der trutzige gotische Palazzo Vecchio, heute noch Rathaus und Museum (Mo-Mi, Fr und Sa 9 bis 19, Do und So 9-14 Uhr), symbolträchtige Skulpturen wie der David des Michelangelo (Kopie, Original in der Galleria dell'Accademia), die Skulpturengruppen in der Loggia dei Lanzi (Cellini, Giambologna), der Neptunsbrunnen des Bartolomeo Ammanati (1576), Cafés und Restaurants, kurz - ein lebendiger Treffpunkt.
Seit dem 14. Jh. hatten sie Metzger, Kräuter- und Stoffhändler gesäumt, bis man diese einer Brücke nicht mehr würdig fand, die die Verbindung zwischen zwei Herzogspalästen herstellte. So zogen 1593 die Goldschmiede ein. Heute ein beliebter Touristen- und Jugendtreff überm Arno.
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