Wer genügend Zeit hat, sollte unbedingt eine Schiffstour (in der Saison täglich) auf eine der beiden großen Nachbarinseln Föhr und Amrum oder auf die Halligen unternehmen. Die Aufenthaltsdauer auf den Inseln reicht je nach Tour und Wochentag von eineinhalb bis sechs Stunden. Neuerdings wird auch Helgoland angefahren. Auskunft und Fahrkarten bei Adler-Schiffe, Boysenstr. 13, Westerland, Tel. 987 00, oder am Fahrkartenschalter Hafen Hörnum, Tel. 88 12 97, www.adler-schiffe.de.
Wittdün ist Haupt- und Hafenort. Hier sollten Sie keine Zeit vergeuden, sondern gleich in einen der bereitstehenden Busse steigen, die Sie nach Norddorf und Nebel bringen. Das etwa 30 km² große Amrum eignet sich wunderbar für eine Inseltour per Rad (mitnehmen oder im Ort zu mieten). Auf netten und gut ausgeschilderten Fahrradwegen kommen Sie über Steenodde nach Nebel. Dieser entzückende Ort ist ein wenig die Kleinausgabe von Keitum. Vor der St.-Clemens-Kirche stehen beeindruckende Kapitänsgrabsteine, in der alten Mühle befindet sich das Heimatmuseum, und das Öömrang Hüs zeigt friesische Wohnkultur.
Knapp 4 km weiter liegt das gemütliche Norddorf mit einer freundlichen Einkaufsstraße und dem schönen alten Hotel Hüttmann. Der an manchen Stellen fast 1500 m breite Amrumer Weststrand Kniepsand hat hier Normalmaß: nur wenige Schritte, und Sie sind am Meer. Der Rückweg durch den westlichen Waldgürtel (Windschutz!) führt am 63 m hohen Leuchtturm vorbei (April-Okt. Mo bis Fr 8.30-12.30 Uhr). Nach knapp 20 km Gesamtstrecke sind Sie wieder in Wittdün.
Auskunft: Amrum Touristik, Tel. 04682/940 30, Fax 94 03 20, www.amrum.de
Da Föhr mit 82 km² mehr als doppelt so groß wie Amrum ist, muss man sich beschränken. Das fällt insofern leicht, als Wyk - Hauptort und Hafen - ein freundliches Städtchen ist. Auch hier geht alles gemütlicher als auf Sylt zu. Die Fußgängerzone und die Promenade liegen gleich gegenüber vom Anleger. Sie sind gesäumt von netten Cafés und Restaurants. Wer hier einen Platz ergattert, kann schlemmen und schauen, denn das Wyker Strandleben findet gleich vor der Tür statt. Wer sich ein wenig für (Heimat-)Geschichte interessiert, muss unbedingt einen Blick in das Dr. Carl-Häberlin-Friesenmuseum (März-Okt. Di-So 10-17 Uhr) werfen. Die Ausstellungen sind zum Glück noch von keinem Museumspädagogen modernisiert worden … Der Eingangsbereich der Anlage ist mit den gewaltigen Unterkieferknochen eines Blauwals geschmückt, die als beeindruckendes Tor aufgebaut sind.
Wer Trubel liebt, sollte sonntags nach Föhr fahren, dann ist am Hafen Fischmarkt. Wer die Beschaulichkeit vorzieht, mag die Insel erkunden: Die Heimatinsel von Friede Springer ist nach wie vor ländlich geprägt. Nieblum, 6 km westlich von Wyk, ist mit seinen vielen alten Häusern und dem Friesendom aus dem 13. Jh. wohl das schönste der 16 Inseldörfer. Wer bis nach Dunsum, Oldsum oder Süderende fährt, fühlt sich wie am Weltende. Hier im Westen fehlen Dünen oder große Strände, wie es sie auf Amrum und Sylt gibt, die man von hier aus bei klarer Sicht gut sehen kann. Auskunft: Föhr Touristik, Tel. 04681/301 04, www.foehr.de
Die meisten Gäste erwarten massive Halligromantik: Teepunsch trinkende Friesen mit einem freundlichen »Moin« auf den Lippen, dazu Vogelgezwitscher und Einsamkeit. Sie kehren alle ernüchtert heim. Heute werden zur Hochsaison Tausende von Gästen pro Tag (!) am Fähranleger ausgespuckt, die das kleine Eiland förmlich überschwemmen. Die Hooger gehen dann erst einmal auf Tauchstation. Trotzdem kann der Besuch ein Erlebnis werden. Da sind zuerst die Pferdekutschenbetreiber, die Sie am liebsten alle auf ihren Wagen zur Halligrundtour aufladen würden. Dann der Parcours durch die Leihräder und anschließend das »Bermudadreieck«. So nennen die Einheimischen das Warftentrio von Hans-, Backens- und Kirchwarft, weil hier - insbesondere auf den ersten beiden - der Fremdenverkehr absonderliche Blüten treibt. Wer das alles durchläuft, ohne größeren Schaden zu nehmen, wird Hooge mögen.
Verstreute Warften (Wohnhügel, da bei Sturmflut das Wasser sonst in die Häuser dringen würde), verbunden durch eine kleine Straße, weidende Kühe und Pferde, ein kleiner Hafen und rundherum ein Deich, auf dem man die Hallig auf einer »Tour de Natur« umwandern kann (ca. 3 Std.). Eine »Tour de Kultur« ist auf Hanswarft möglich. Hier befinden sich der Königspesel, das Heimatmuseum, ein Sturmflutkino sowie das Infozentrum der Schutzstation Wattenmeer. Professionelle Führungen bietet Frau Dr. Renée Oetting-Jessel (Tel. 04849/ 278) an. Auskunft: Touristbüro Hallig Hooge, Tel. 04849/91 00, www.hooge.de
Rosenstolz (Koblenz)
10.01.09
Der altbekannte Zyklus "neues Album / ausgiebige Tour" ist gerade abgeschlossen, oder besser, er ...
» Mehr
Die Flippers (Wiesbaden)
10.01.09
Weine nicht, kleine Eva: Die Flippers kehren zu dir zurück! 2009 kommen die drei Flippers, eine ...
» Mehr
Marie Antoinette (Bremen)
30.01.09
Als Königin verliert sie erst heimlich ihr Herz. Und dann, im Verlaufe der gewaltigen und ...
» Mehr
Es ist das tief verschneite Wunderland für alle Generationen, der Tummelplatz für Fun- und Freizeitsportler, für Rodler, Schneeschuhwanderer und Après-Ski-Könige: Das Salzburger Land verzaubert winterlich.
» Salzburger Land entdecken
» Airboard, Snowflash & Co.: Mitten im Skizirkus
» Familienferien vom Feinsten: Babylift und Zauberwald
» Après-Ski total: Heiße Hütten
Marco Polo Reiseführer Sylt
» Jetzt bestellen bei buecher.de
Marco Polo Reiseführer Golf von Neapel
Amalfi, Ischia, Capri, Pompeji, Cilento
» Jetzt bestellen bei buecher.de