Nachdem das erste Semper-Opernhaus 1869 abgebrannt war, entstand 1871-78, an gleicher Stelle und wiederum entworfen von Gottfried Semper, das zweite Königliche Hoftheater im Stil der italienischen Hochrenaissance. Nach der Zerstörung am 13. Februar 1945 und der Fassadensicherung bis 1956 entschied man sich für einen weitgehend originalgetreuen Wiederaufbau. Am 13.2. 1985, dem 40. Jahrestag ihrer Zerstörung, wurde die Semperoper wieder eröffnet. Achten Sie bei einem Besuch auf die meisterhaften Marmorimitationen in den Vestibülen, die Bilder des Deckenplafonds im Zuschauersaal und die doppelfenstrige Uhr über der Bühne. Die bronzene Pantherquadriga über dem Portal schuf Johannes Schilling, die Skulpturen Goethes und Schillers neben dem Eingang Ernst Rietschel. Theaterplatz, Informationen zu Eintrittskarten siehe »Am Abend«; Führungen (ca. 45 Min., 6 Euro) nur außerhalb von Proben und Vorstellungen, Termine über Besucherdienst Schinkelwache, Tel. 491 14 96, www.semperoperfuehrungen.de, Straßenbahnen 4, 8, 11 Theaterplatz
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