Weithin sichtbar erhebt sich die Burg über die Stadt Stolpen und das Lausitzer Bergland. Die mittelalterliche Grenzfeste, 1222 erstmals urkundlich erwähnt, wurde auf einem Basaltberg errichtet. Berühmtheit erlangte die Burg als Verbannungsort von Anna Constantia Reichsgräfin von Cosel, der ehrgeizigen Mätresse Augusts des Starken. Sieben Jahre war sie »Gemahlin zur Linken«, brachte vier gemeinsame Kinder zur Welt. In Ungnade gefallen, wurde die Cosel am Heiligabend 1716 zur Burg Stolpen gebracht, wo sie nach 49 Jahren Gefangenschaft starb. Zu besichtigen sind u.a. die Gemächer der Cosel im Johannisturm, ihre Grabstelle in der Burgkapelle und eine Folterkammer. April-Okt. tgl. 9-17, Nov.-März außer bei Schnee und Eis tgl. 10-16 Uhr, Führungen nach Anmeldung, Eintritt 3 Euro, Tel. 035973/234 10, Schlossstr. 10, www.burg-stolpen.de
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